Der Mythos der günstigen Cloud
Public Cloud ist fantastisch für variable Workloads, schnelles Prototyping und Skalierung auf Abruf. Aber bei konstanter Auslastung wird sie teuer — sehr teuer. Unsere Analyse von 200+ Kundenprojekten zeigt: Unternehmen mit stabiler Infrastruktur-Auslastung über 60% zahlen in der Cloud durchschnittlich 40-65% mehr als in einer vergleichbaren Colocation-Umgebung. Der Grund: Cloud-Preise enthalten Margen für Convenience, Management und Risiko — Kosten, die bei Colocation entfallen.
TCO-Vergleich: Die realen Zahlen
Beispiel Mid-Size-Setup (10 Server, 3 Jahre): Public Cloud (AWS/Azure): ca. 18.000-24.000 EUR/Monat. Colocation (Full Rack, 5 kW, Frankfurt): ca. 1.200-2.000 EUR/Monat + Hardware-Kosten von ca. 80.000-120.000 EUR (einmalig). Break-Even: Nach 14-20 Monaten ist Colocation günstiger. Über 3 Jahre spart Colocation typischerweise 35-55% der Gesamtkosten.
Wann Cloud die bessere Wahl bleibt
Cloud bleibt überlegen bei: stark variablen Workloads (Saisongeschäft, Kampagnen), Startups ohne Kapital für Hardware-Investitionen, globalem Deployment mit vielen Regionen, und Managed Services wie Datenbanken, ML-Plattformen und Serverless Computing. Die beste Strategie ist oft ein Hybrid: Stabile Basis-Workloads in Colocation, variable Spitzen in der Cloud.
So berechnen Sie Ihren eigenen Break-Even
1. Ermitteln Sie Ihre aktuelle monatliche Cloud-Rechnung für stabile Workloads. 2. Konfigurieren Sie die equivalente Colocation-Umgebung auf ENTRONYX. 3. Addieren Sie Hardware-Kosten (Server, Netzwerk, Storage). 4. Teilen Sie die Gesamtkosten durch die monatliche Ersparnis — das ist Ihr Break-Even-Punkt. Ab diesem Monat spart Colocation Geld. Die meisten unserer Kunden erreichen den Break-Even zwischen Monat 14 und 22.