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PUE unter 1.2: Wie nachhaltige Rechenzentren den Markt dominieren

Energieeffizienz wird zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Wir zeigen, welche Technologien die Branche transformieren.

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Redaktion

PUE verstehen: Mehr als eine Kennzahl

Die Power Usage Effectiveness (PUE) misst das Verhältnis von Gesamtenergieverbrauch eines Rechenzentrums zur Energie, die tatsächlich für IT-Systeme genutzt wird. Ein PUE von 2.0 bedeutet: Für jedes Watt IT-Last wird ein weiteres Watt für Kühlung, Beleuchtung und andere Infrastruktur verbraucht. Der europäische Durchschnitt liegt bei 1.6 — doch führende Betreiber erreichen bereits Werte von 1.1-1.15.

Die Technologien hinter PUE unter 1.2

Free Cooling nutzt die Außenluft zur Kühlung — in Nordeuropa sind dadurch an bis zu 8.000 Stunden im Jahr keine mechanischen Kühlanlagen nötig. Flüssigkeitskühlung (Direct Liquid Cooling) bringt die Kühlung direkt an den Chip und ist bis zu 3.000x effizienter als Luftkühlung. Abwärmenutzung speist überschüssige Wärme in Fernwärmenetze ein — Rechenzentren werden vom Energieverbraucher zum Wärmelieferanten. Auf der ENTRONYX-Plattform können Sie Rechenzentren nach PUE-Wert filtern und vergleichen.

Regulatorischer Druck steigt

Ab 2026 müssen Rechenzentren in der EU ihre Energieeffizienz-Kennzahlen offenlegen. Die EU Taxonomy für nachhaltige Wirtschaftsaktivitäten setzt PUE 1.3 als Schwellenwert. Betreiber, die diesen Wert nicht erreichen, riskieren Einschränkungen bei der Finanzierung und verlieren an Attraktivität für ESG-bewusste Kunden.

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